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Die innere Haltung beim Verhandeln: Partner statt Gegner
Selbstsicherheit, Vertrauen und der Verzicht auf überzogene Forderungen prägen das Ergebnis einer Verhandlung, noch bevor eine Taktik zum Einsatz kommt.
- Von
- Peter Sicher
- Ursprünglich veröffentlicht
- 14. April 2020
- Bearbeitet
- 13. Oktober 2026
- Quelle
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Peter Sicher beginnt diesen Beitrag aus dem Jahr 2020 mit einem Bild aus dem Boxsport. Ein Gegner, der mit hängenden Schultern und verzweifelt in den Ring steigt, löst eine ganz andere Reaktion aus als einer, der selbstsicher und gefasst auftritt. Beim Verhandeln, so seine These, ist es ähnlich: Ihre innere Haltung ist sichtbar und beeinflusst das Ergebnis.
Kernpunkte
Selbstsicherheit verändert Ihre Position
Wenn Sie anfangen zu glauben, dass die andere Seite im Vorteil ist, zeigt sich diese Überzeugung in Ihrem Verhalten und schwächt Ihre Position. Damit verschaffen Sie ihr tatsächlich den Vorteil.
Misstrauen und Angst lassen Abschlüsse scheitern
Peter nennt mangelndes Vertrauen zwischen Partnern als einen der zwei Hauptgründe für das Scheitern von Abschlüssen. Verhandlungen scheitern häufig, wenn Misstrauen und die Angst aufkommen, den Abschluss zu verlieren.
Gier ist der zweite Grund für das Scheitern
Gier entsteht oft durch schlechte Vorbereitung oder unklare Erwartungen. Sie setzt die andere Partei zu stark unter Druck und erzeugt Widerstand.
Gehen Sie von guten Absichten aus
Wenn Sie von der Überzeugung ausgehen, dass auch die andere Partei eine für beide Seiten vorteilhafte Vereinbarung anstrebt, verändert das Ihr Denken, Ihr Handeln und Ihren Umgang mit gegenseitigen Zugeständnissen.
Bleiben Sie bei schwierigen Verhandlungspartnern gelassen
Bei besonders schwierigen Verhandlungspartnern ist es umso wichtiger, ruhig und selbstsicher zu bleiben, sich nicht von Angst leiten und nicht dominieren zu lassen. Streben Sie ein Ergebnis an, mit dem beide Seiten auch nach der Unterzeichnung noch zufrieden sind.
Eine Verhandlung ist kein Kampf. Mit welcher inneren Haltung gehen Sie in Ihre nächste Verhandlung?
Ursprünglich im April 2020 veröffentlicht. Gekürzte Bearbeitung; das Original ist unten verlinkt.
