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Aus unserem Archiv bearbeitetFührung

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Führung und der Preis eines „Spitzenleisters“

Eine Geschichte darüber, wie schädliches Verhalten um der Ergebnisse willen geduldet wurde – und was sich änderte, als die Führungskraft endlich handelte.

Von
Gopal RajGuru
Ursprünglich veröffentlicht
1. September 2012
Bearbeitet
13. Oktober 2026
Quelle
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In diesem Beitrag aus dem Jahr 2012 beginnt Gopal RajGuru mit einem Feuerwerk und dem Gedanken, dass Schießpulver schlicht eine Ressource ist: Es kann etwas Schönes oder etwas Zerstörerisches hervorbringen. Dasselbe gilt seiner Ansicht nach dafür, wie Führungskräfte die Menschen und Fähigkeiten in ihrer Organisation einsetzen. Anschließend beschreibt er einen Vertriebsmitarbeiter, den er einmal führte: Dieser übertraf regelmäßig seine Zielvorgaben und gewann schwierige Abschlüsse, behandelte jedoch Kollegen im Support und in der Verwaltung so schlecht, dass einige in Tränen ausbrachen.

Kernpunkte

  1. Ergebnisse können die tatsächlichen Kosten verdecken

    Gopal räumt ein, dass er sich auf die Zahlen konzentrierte und die Berichte über das Verhalten dieses Vertriebsmitarbeiters abtat. Er handelte erst, nachdem er selbst ein schockierendes Telefonat mit einem Kollegen aus dem Kundenservice miterlebt hatte.

  2. Die Angst hinter dem Nichthandeln benennen

    Rückblickend erkannte er, dass sein Zögern aus der Angst entstand, das Team könne ohne diese eine Person seine Ziele nicht erreichen. Diese Befürchtung erwies sich als unbegründet.

  3. Fair handeln – aber handeln

    Die örtlichen Vorschriften verlangten mehrere mündliche und schriftliche Verwarnungen. Als sich das Verhalten nicht änderte, wurde der Vertriebsmitarbeiter aufgefordert, das Unternehmen zu verlassen.

  4. Das Team zu schützen verbessert die Leistung

    Die Kollegen äußerten offen ihre Erleichterung, und einige gaben zu, selbst über einen Weggang nachgedacht zu haben. Gopal berichtet, dass das Team nach dem Ausscheiden des Mitarbeiters enger zusammenrückte und sich die Leistung verbesserte.

  5. Die Verantwortung liegt bei der Führungskraft

    Der Mitarbeiter entschied selbst, wie er seine Fähigkeiten einsetzte. Doch die Führungskraft trug die Verantwortung dafür, dass sie diesen Missbrauch weiter zuließ.

Gopals abschließende Frage bleibt aktuell: Wie nutzen Sie Ihre eigenen Ressourcen und die des Teams, das Sie führen? Wenn sie nicht bestmöglich eingesetzt werden, sind Sie es sich selbst und Ihrem Team schuldig, zu handeln.

Ursprünglich 2012 veröffentlicht. Diese gekürzte Fassung bewahrt die ursprüngliche Geschichte und ihre Lehre; der vollständige Originalbeitrag ist unten verlinkt.

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